Privatheitspraktiken im Mobilen Kommunikationsraum des Vernetzten Fahrzeugs

BMBF-gefördertes Forschungsprojekt

Das Projekt "Privatheitspraktiken im Mobilen Kommunikationsraum des Vernetzten Fahrzeugs" war Teil des interdisziplinären Konsortiums "Selbstdatenschutz im Vernetzten Fahrzeug" unter Leitung des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnik. In dem Projekt ging es um die Frage, wie die Privatheit von Nutzern in Lebensräumen geschützt werden kann, die alles darin Gesprochene und Unternommene aufzeichnen, online auswerten und darauf reagieren können. Dazu wurden qualitative und quantitative Studien durchgeführt: in Befragungen und Beobachtungen unter Nutzern vernetzter Fahrzeuge wurde erhoben, wie sie in ihrem Alltag mit der Technik und der Datenschutzproblematik umgehen. Eine Repräsentativbefragung in der deutschen Bevölkerung zeigt, wie Wissen, Einstellungen, Akzeptanz und Verhaltensweisen insgesamt auch in Hinblick etwa auf Bildungsunterschiede verteilt sind. Schließlich wurden Experimente zur Nutzung neuer Angebote zum Schutz der Privatheit durchgeführt, die im Rahmen des Konsortiums entwickelt wurden.

Im interdisziplinären Projekt arbeiteten die Hohenheimer Kommunikationswissenschaftler zusammen mit Experten zur technischen Lösungen des Datenschutzes (Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnik, Darmstadt), mit Vertretern von Datenschutzbehören (Unabhängiges Landesdatenschutzzentrum Schleswig-Holstein, Der Hessische Landesdatenschutzbeauftragte, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik), Experten der Usability (TU-Darmstadt) und Autoherstellern (Volkswagen-AG, Daimler AG, Accessec GmbH).

 

Ansprechpartner/in

Prof. Dr. Sabine Trepte
sabine.trepte@uni-hohenheim.de

Prof. Dr. Thilo von Pape

Zur Website des Konsortiums: https://sedafa-projekt.de/